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Alles rund um das Thema Wiederrufsfomular


Tritt im Juni 2014 die neue EU-Verbraucherrichtlinie in Kraft, dann ändert sich für Kunden von Online-Shops so einiges. Denn das Porto für Retoure-Sendungen müssen dann prinzipiell die Käufer tragen. Bisher gilt dies in Deutschland nur für Waren mit einem Wert unter 40 Euro. Das für die Rücksendung erforderliche Widerrufsformular gibt’s hier kostenlos zum Download.

EU-Richtlinien für den Verbraucherschutz

Im November 2011 wurde die „EU-Richtlinie über Rechte der Verbraucher“ verkündet, umgesetzt werden sollen die neuen Vorgaben ab 13.Juni 2014. Die Richtlinien für Haustürgeschäfte und Fernabsatzgeschäfte werden kumuliert. Durch eine Angleichung und Vereinheitlichung in allen EU-Mitgliedsstaaten soll der Binnenhandel vereinfacht und der Verbraucherschutz verbessert werden. Insbesondere die Vorschriften über das Widerrufsrecht bei Verträgen sind neu formuliert. Darin enthalten ist zum einen die Informationspflicht des Verkäufers oder Dienstleisters, zum andere ist auch der Widerruf selbst geregelt.

Widerrufsformular für rechtskonformen Widerruf

Hinsichtlich des Widerrufsrechts gilt folgendes: Generell gilt ein Widerrufsrecht von 14 Tagen, allerdings muss der Unternehmer den Kunden darüber informieren. Bleibt diese Information aus, erlischt das Recht zum Widerruf erst nach 12 Monaten und 14 Tagen. Die Kosten für die Rücksendung von Waren trägt der Käufer, allerdings kann sich der Verkäufer auch zur Kostenübernahme bereiterklären. Das Gesetz liefert ein Widerrufsformular als Muster sowie eine Muster Widerrufsbelehrung. Dadurch sollen Käufer wie Verkäufer die Rückabwicklung von Kaufgeschäften erleichtert werden. Der Käufer muss dieses Formular jeder Rücksendung beilegen. Nur so ist der Widerruf rechtskonform abgewickelt.

Was steht sonst noch in der Richtlinie

Neben den Neuregelungen zu Widerruf und Widerrufsformular und den grundlegenden unternehmerischen Informationspflichten behandelt die Verbraucherrichtlinie den Schutz vor versteckten und unangemessenen Zusatzkosten bei Verbraucherverträgen, die Einschränkung der Erhebung von Gebühren für bestimmte Zahlungsmittel und die Eingliederung von Fernabsatzverträgen in die jeweiligen Regelungen. Die „Button-Lösung“, die den Verbraucher vor Kostenfallen im Netz schützen soll, gilt weiterhin wie bisher.

 

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